Archiv für den Monat: Dezember 2017

Siegesserie der Herzogenauracher Volleyballdamen in der Kreisliga Nord kann leider nicht fortgesetzt werden.

Am Samstag den 16. Dezember ging es für die erste Damenmannschaft der Turnerschaft zu ihrem vierten Spieltag der Saison nach Hersbruck.

Da der Trainer Simon Mersmann verhindert war, übernahm Georg Bruckmüller das Coaching des reduzierten Kaders.

Das erste Spiel ging gegen die Gastgeber vom TV Hersbruck, die unserem Team im letzten Spiel einen 3:1 Sieg abringen konnte. Der erste Satz des Spiels begann zwar vielversprechend mit einer leichten Führung der Damen aus Herzogenaurach, aber nach einer Aufschlagserie der Hersbrucker wendete sich das Blatt. Hersbruck gewann den ersten Satz mit 25:18.

Im zweiten Satz ging das Team vom TV Hersbruck bereits zu Beginn in Führung und gewannen den Satz mit 25:12.

Im dritten Satz schien sich das Blatt zugunsten Herzogenaurachs endgültig zu wenden. Unser Team führte komfortabel mit bis zu acht Punkten, wurden dann aber wieder durch eine Hersbrucker Aufschlagserie aus dem Takt gebracht und gaben die Führung beim Stand von 20:20 ab. Hersbruck gewann diesen dritten Satz ebenfalls mit 25:21.

Als Gegner im zweiten Spiel stand das Team SG Baiersdorf/Marloffsten 2 auf der anderen Seite des Netzes.
Man kannte dieses Team zwar aus einem Relegationsturnier am Ende der Saison 2015/16, welches Herzogenaurach damals im Tie-Break mit 13:15 verlor, aber es war trotzdem spannend, wie sich dieses Spiel entwickeln würde.
Das Team BaiMa ging zu Anfang gut in Führung, wurde aber durch eine Serie von 6 Aufschlägen von Magali Ferrand gebremst. Herzogenaurach übernahm die Führung und baute sie bis zum Enstand von 25: 22 aus.
Der zweite Satz begann mit einer sofortigen Führung der Herzogenauracherinnen, die bis zum Endstand von 25:17 nicht mehr abgegeben wurde.
Der dritte Satz begann mit einer eklatanten Schwäche in der Annahme. BaiMa konnte seine Führung wegen der schlechten Annahme der Herzogenauracherinnen fortlaufend ausbauen und gewannen den Satz wieder wegen fünf Annahmefehlern mit 25:19.
Nun hätten unsere Spielerinnen eigentlich wieder aufwachen müssen. Aber statt dessen begannen sie den vierten Satz prompt mit einem Aufschlagfehler. Wieder folgte eine Serie von unkonzentrierten Annahmen. Und so liefen die Herzogenauracherinnen wieder einer bequemen Führung des gegnerischen Teams hinterher. Der Satz endete mit 25:15 für BaiMa.
Nun ging es in den Tie-Break. Er begann für Herzogenaurach recht positiv. Allerdings wurde das Team kurz vor dem Seitenwechsel beim Stand von 6:8 abgefangen. Der Ausgleich zum 9:9 wurde wieder erkämpft, aber BaiMa konnte dann einen Punkt im Vorteil bleiben, bis BaiMa dann beim Stand von 14:13 einen Punkt wegen einer fragwürdigen Netzberührung zugesprochen bekam.

Das war ein vermeidbares Punktgeschenk an einen direkten Tabellennachbar, der in der Endabrechnung noch weh tun könnte. Aber die Revanche steht ja noch aus.

Das Team hinten v.l.: Martina Schaub, Pia Recktenwald, Jennifer Reck, Josephine Dittner, Magali Ferrand, Co- Trainer Georg Bruckmüller,
vorne: Marlen Lauckner, Linda Hartmann (als Libero), Jule Seeberger und Julia Bieske.

Damenteam TS Herzogenaurach 2 schrammt ganz knapp am ersten Punktgewinn vorbei

Das neue Team TS-Herzogenaurach 2 hatte am 9. Dezember sein zweites Heimspiel. Es fanden, wie gehofft wieder viele Fans den Weg in die Halle der Mittelschule am Burgstaller Weg, die für lautstarke Unterstützung sorgten. Als Gäste waren die Teams SpVgg Greuther-Fürth als aktueller Tabellenführer und SC Egloffstein 2 angereist.

Der erste Satz begann leider mit einem Fehlaufschlag, gefolgt von sieben sehr gezielten Aufschläge seitens der SpVgg, was unsere jungen Damen natürlich in eine ziemlich aussichtslose Situation brachte. Der Satz endete mit 13:25 für Fürth.
Auch der zweite Satz war von starken Aufschlägen der Fürther Spielerinnen geprägt, aber immerhin erkämpften sich unsere Mädchen diesmal schon 17 Punkte.
Interessant war dann endlich der dritte Satz. Diesmal begann er mit einem sehr guten Aufschlag von Jule Seeberger. Bis zum Spielstand von 13:9 führte unser Team souverän, bis eine weitere Aufschlagserie der Fürther Spielerin Mösinger unseren Spielfluss stoppte. Wir konnten dann zwar wieder mithalten, bis zum Stand 23:23 wo uns dann aber die letzten zwei Punkte zum Sieg verwehrt blieben und der Sieg an Fürth ging.

Das zweite Spiel gegen Egloffstein konnte von Anfang an bis zum Spielstand 23:23 sehr offen gestaltet werden. Aber dann versagten wieder die Nerven und die letzten zwei Punkte wurden an Egloffstein abgegeben. Im zweiten Satz hatten unser Damen wieder mit der Annahme zu kämpfen und somit zog Egloffstein schnell weg und gewannen den Satz mit 25:16. Der dritte Satz entwickelte sich sehr schnell zu Gunsten von Herzogenaurach. Mit sehr guten Aufschlägen und einer sehr konzentrierten Spielweise wurde die Führung stetig ausgebaut bis zum Endstand von 25:11 für Herzogenaurach. Der vierte Satz begann zwar mit Vorteilen für Egloffstein, bis sich das Blatt beim Stand von 12:8 für Egloffstein endlich wendete. Mit sechs Mega-Aufschlägen von Jule Seeberger wechselte die Führung auf 14:12. Bis zum Stand von 23:22 hielt diese Führung auch, doch dann kam wieder das bittere Ende. Mit 3 sehr guten Aufschlägen durch die erfahrenste Spielerin von Egloffstein musste dieser vierte Satz leider wieder abgegeben werden. Es ist zwar schade dass sich der erste Punktgewinn unserer jungen Spielerinnen nicht hat realisieren lassen, aber man konnte in der Spielweise und des technischen Könnens einen deutlichen Aufwärtstrend feststellen.

Damit liegt die Hoffnung auf dem nächsten Spieltag am im nächsten Jahr beim Team TV Erlangen 5, welches ebenfalls nur einen Tabellenplatz vor Herzogenaurach überwintert.

Das Team (hinten v.l.): Tessa Goblirsch, Jule Seeberger, Yvonne Malsam, Pia Recktenwald, Susanne Mayer, Annika Schaaf, Ronia Dittmer, Marleen Umminger
Vorne v.l: Trainerin Beba Miletic, Sophie Maron und Ivy Mastaler. (Es fehlen Sophia Narriman und Marlene Serger)

Der Bann ist gebrochen!

Am Samstag den 02. Dezember hieß es in Herzogenaurach wieder „Hart, aber Herzi!“. Die erste Damenmannschaft der Turnerschaft trat zu ihrem dritten Spieltag der Saison an. Am zweiten (und letzten) Heimspieltag waren zwölf Spielerinnen verfügbar – mehr geht nicht – und somit der Kader voll.

In den Spieltag starteten die Damen mit dem Rückspiel gegen die ersten Gegnerinnen der Saison, die „Spielvereinigung Neunkirchen Erlangen“. Im Hinspiel war man noch mehr mit sich selbst als mit dem Gegner beschäftigt. Diesmal schöpften die Damen aber ihre gesamte Kraft aus und zeigten der gegnerischen Mannschaft wie hart die Herzis sein können.

Anfangs mussten sich unsere Damen noch finden, sodass sie im ersten Satz immer ein bis drei Punkte hinten lagen. Da sie aber so schnell nicht aufgeben, und man auch viel an den Laufwegen und dem Teamspirit gearbeitet hatte, holten sie auf. Das Blatt wendete sich bei 18:20 und es folgte eine Aufschlagserie von sechs Punkten zur Führung. Mit einer erfolgreichen Annahme erlangten die Damen den Satzgewinn mit 25:21.

Der zweite Satz begann so spannend wie der Erste endete. Beim 7:7 konnte durch kleine Aufschlagserien und sofortige Rückgewinnung des Balls ein deutlicher Vorsprung erhamstert werden. Mit 25:12 war nicht nur der Satz deutlich gewonnen, sondern auch der erste Punkt der Saison gesichert.

Jetzt hätte es für unsere Damen schwierig werden können, hatten sie doch in den letzten Spielen meinst mit Konzentrationsproblemen zu kämpfen, wenn sie führten. Aber diesmal lief alles glatt, nicht zuletzt da die Mädels sich selbst lauter auf dem Feld anfeuerten als die zahlreichen Fans. Der dritte Satz ähnelte dem Zweiten, da auch diesmal eine schnelle Führung erlangt werden konnte. Diese wurde auch aufrechterhalten, sodass der Satz mit 25:16 Punkten bereits nach 19 Minuten vorbei war.

Nach einer Stunde und acht Minuten war der lang ersehnte erste Sieg mit einem glatten 3:0 in der neuen Liga endlich da – Super!

Ladies glücklich – Trainer stolz – Fans begeistert.

Treu der Devise „der Kader ist voll, die Spielerinnen des ersten Spiels dürfen auch mal durchschnaufen“ wurde im zweiten Spiel ein Großteil der Besetzung gewechselt. Der noch unbekannte Gegner „TV Hersbruck“ profitierte im ersten Satz aber nicht etwa von der abweichenden Besetzung, sondern von einem Aufstellungsfehler zu Beginn, der leichtes Chaos in den Laufwegen ausbrechen lies. Erst gegen Mitte des Satzes realisierten Spielerinnen und Trainer was passiert war. Nichtsdestoweniger trotz wurde fleißig gekämpft und alle waren bei der Sache. Bei all dem Durcheinander konnten immerhin noch 16 Punkte erzielt werden.

Neuer Satz, neues Glück – und genauso ging die Mannschaft auch in den zweiten Satz. Sie schöpften das im ersten Spiel gewonnene Selbstvertrauen voll aus, gingen zu Beginn in Führung und hielten diese bis zum Satzende. 25:20 TS Herzogenaurach.

Unsere Damen starteten gut in den dritten Satz und konnten anfangs wieder in Führung gehen. Doch bei 10:8 wendete sich das Blatt, denn auch die Hersbrucker Damen hatten gut ins Spiel gefunden und wehrten sich heftig. Selbst zwei Spielerwechsel und eine eh schon stark aufgestellte Herzogenauracher Mannschaft konnten hier nicht mehr viel ausrichten: 18:25.

Der vierte Satz ging unseren Damen an die Substanz. Ein Teil der Spielerinnen hatte bereits 6 Sätze in den Beinen und Armen, aber immer noch Kampfgeist genug um sich zu wehren. Auch wenn man von Beginn an hinten lag, liefen die ersten zehn Punkte gut. Doch dann konnte Hersbruck die Führung mit sehr guten Aufschlägen ausbauen. So sehr die Damen auch kämpften, es war kaum möglich sich auf den Gegner einzustellen. Acht Hersbrucker Punkte in Folge und ein, vermutlich zu spät durchgeführter, Spielerwechsel konnten die Niederlage nicht mehr abwenden. Hersbruck gewann den vierten Satz verdient mit 14:25 und das Spiel mit 3:1.

v.l.n.r: Georg Bruckmüller, Josephine Dittner, Julia Bieske, Mona Schaub, Marlen Lauckner, Jenny Reck, Linda Hartmann, Pia Recktenwald, Jule Seeberger, Martina Schaub, Yvonne Malsam, Theresa Hahn, Magali Ferrand und Simon Mersmann

Das Fazit der ersten TS Herzogenaurach Damenmannschaft: „Wir sind in der Kreisliga Nord angekommen!“ Spielerinnen und Trainer waren sich bei der anschließenden Weihnachtsfeier einig: Wenn man die gezeigte Leistung in den nächsten Wochen wiederholen kann, steht weiteren spannenden Spielen und hoffentlich auch weiteren Siegen nichts im Wege – etwas worauf sich alle Fans freuen können!