Siegesserie der Herzogenauracher Volleyballdamen in der Kreisliga Nord kann leider nicht fortgesetzt werden.

Am Samstag den 16. Dezember ging es für die erste Damenmannschaft der Turnerschaft zu ihrem vierten Spieltag der Saison nach Hersbruck.

Da der Trainer Simon Mersmann verhindert war, übernahm Georg Bruckmüller das Coaching des reduzierten Kaders.

Das erste Spiel ging gegen die Gastgeber vom TV Hersbruck, die unserem Team im letzten Spiel einen 3:1 Sieg abringen konnte. Der erste Satz des Spiels begann zwar vielversprechend mit einer leichten Führung der Damen aus Herzogenaurach, aber nach einer Aufschlagserie der Hersbrucker wendete sich das Blatt. Hersbruck gewann den ersten Satz mit 25:18.

Im zweiten Satz ging das Team vom TV Hersbruck bereits zu Beginn in Führung und gewannen den Satz mit 25:12.

Im dritten Satz schien sich das Blatt zugunsten Herzogenaurachs endgültig zu wenden. Unser Team führte komfortabel mit bis zu acht Punkten, wurden dann aber wieder durch eine Hersbrucker Aufschlagserie aus dem Takt gebracht und gaben die Führung beim Stand von 20:20 ab. Hersbruck gewann diesen dritten Satz ebenfalls mit 25:21.

Als Gegner im zweiten Spiel stand das Team SG Baiersdorf/Marloffsten 2 auf der anderen Seite des Netzes.
Man kannte dieses Team zwar aus einem Relegationsturnier am Ende der Saison 2015/16, welches Herzogenaurach damals im Tie-Break mit 13:15 verlor, aber es war trotzdem spannend, wie sich dieses Spiel entwickeln würde.
Das Team BaiMa ging zu Anfang gut in Führung, wurde aber durch eine Serie von 6 Aufschlägen von Magali Ferrand gebremst. Herzogenaurach übernahm die Führung und baute sie bis zum Enstand von 25: 22 aus.
Der zweite Satz begann mit einer sofortigen Führung der Herzogenauracherinnen, die bis zum Endstand von 25:17 nicht mehr abgegeben wurde.
Der dritte Satz begann mit einer eklatanten Schwäche in der Annahme. BaiMa konnte seine Führung wegen der schlechten Annahme der Herzogenauracherinnen fortlaufend ausbauen und gewannen den Satz wieder wegen fünf Annahmefehlern mit 25:19.
Nun hätten unsere Spielerinnen eigentlich wieder aufwachen müssen. Aber statt dessen begannen sie den vierten Satz prompt mit einem Aufschlagfehler. Wieder folgte eine Serie von unkonzentrierten Annahmen. Und so liefen die Herzogenauracherinnen wieder einer bequemen Führung des gegnerischen Teams hinterher. Der Satz endete mit 25:15 für BaiMa.
Nun ging es in den Tie-Break. Er begann für Herzogenaurach recht positiv. Allerdings wurde das Team kurz vor dem Seitenwechsel beim Stand von 6:8 abgefangen. Der Ausgleich zum 9:9 wurde wieder erkämpft, aber BaiMa konnte dann einen Punkt im Vorteil bleiben, bis BaiMa dann beim Stand von 14:13 einen Punkt wegen einer fragwürdigen Netzberührung zugesprochen bekam.

Das war ein vermeidbares Punktgeschenk an einen direkten Tabellennachbar, der in der Endabrechnung noch weh tun könnte. Aber die Revanche steht ja noch aus.

Das Team hinten v.l.: Martina Schaub, Pia Recktenwald, Jennifer Reck, Josephine Dittner, Magali Ferrand, Co- Trainer Georg Bruckmüller,
vorne: Marlen Lauckner, Linda Hartmann (als Libero), Jule Seeberger und Julia Bieske.