Saisonziel erreicht!

Am Samstag den 10.03.2018 hallte es zum letzten Mal in dieser Saison „Hart aber Herzi“ durch eine Sporthalle: Die erste Damenmannschaft der TSH spielte gegen die direkten Tabellennachbarn, den TV Lauf, Tabellenletzter, und die Spielvereinigung VG Baiersdorf / Marloffstein, einen Tabellenplatz vor der TSH.

Zunächst stand das Spiel gegen den Gastgeber TV Lauf auf dem Plan. Nachdem das Hinspiel am vorherigen Spieltag klar an die TSH ging, waren die Hoffnungen groß auch dieses Spiel deutlich zu gewinnen.
Die Fans und Zuschauer wurden mit einem spannenden Spiel unterhalten, da Lauf sich voller Einsatz wehrte. Doch unseren Damen gelang es im ersten Satz von Beginn an in Führung zu gehen und diese bis zum Schluss zu halten. Mit 25:18 ging der Satz recht deutlich an die TSH. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Laufer was Sie können und so lag unser Team bis 20:20 immer mit ein bis fünf Punkten zurück. Doch das viele Training und die gewonnene mentale Stärke und Routine zahlte sich für die TSH-Damen aus, sodass die Führung wieder übernommen und der Satz mit 25:22 gewonnen werden konnte. Die Abwehrleistung der Damen war vorbildlich. Kaum ein kurz hinter den Block gelegter Ball des TV konnte zu einem Punkt führen, wodurch der Spielverlauf dem des ersten Satzes ähnelte. Die zu Beginn erreichte knappe Führung wurde bis zum Schluss gehalten und mit 25:23 ging der Satz, wenn auch knapp, aber dominierend an die Herzogenauracher. Mit dem 3:0 war das Saisonziel erreicht – Klassenerhalt in der neuen Liga ohne Relegation.

Das zweite Spiel des Tages bestritt Lauf gegen die Spielvereinigung Baiersdorf / Marloffstein. Zu Beginn zeigte Lauf auch hier eine gute Leistung, doch gegen Ende des Spiels konnten sie mit der starken Spielvereinigung nicht mehr mithalten: 3:0 für Baiersdorf / Marloffstein.

Das dritte Spiel hatte alles einer klassischen Tragödie:

  • einen motivierten Helden – unsere TSH Damen,
  • einen Kampf um die Ehre – das Hinspiel hatte man 2:3 verloren,
  • ein hoch gestecktes Ziel – gewinnen und somit die Gegner in der Tabelle überholen und
  • einen bitteren Ausgang für den Helden…

Der erste Satz begann gleich mit einem abwechslungsreichen Schlagabtausch. 20 Minuten später hatten die TSH-lerinnen den ersten Satz mit 25:20 gewonnen.
Souverän gingen unsere Damen im zweiten von Beginn an in Führung. Doch die Gegnerinnen blieben immer auf Tuchfühlung. Bei 19:19 war die Spannung in der Halle geradezu spürbar. Weitere vier Bällen und der zweite Satzgewinn war zum Greifen nahe: 23:20 für die TSH-Damen. Doch es sollte nicht sein… Eine gute Aufschlagserie von Baiersdorf / Marloffstein später hatten sie den Satzgewinn mit 26:24. 1:1 nach Sätzen.
Jetzt galt es für die Herzogenauracher Damen den bereits gewonnen geglaubten 2. Satz schnell abzuhaken und zur traumwandlerischen Sicherheit zurückzukehren, zu all dem, was man die letzten Wochen so hart trainiert hatte. Aber es kam anders: Wurden zuvor noch fast alle Bälle aus den Ecken gekratzt, fehlten nun meist die letzten Zentimeter. Langsam, aber stet zogen die Gegner davon: 16:25.
Nun hieß es beißen und die Damen bissen, standen doch einige gerade erst gesundet oder noch angeschlagen bereits den 6. Satz am Platz. Allerdings konnten die TSH-lerinnen dem Gegner nicht mehr viel entgegensetzen. Die Annahme wurde schwächer, die Abwehr steif und das Team leiser. Nach harten 19 Minuten schlug ein klarer Satzverlust mit 11:25 zu Buche.
„Herzi hat Schmerzi“ nach dieser 1:3 Niederlage im letzten Spiel der Saison 2017 / 2018.
Aber unsere erste Damenmannschaft wäre nicht die, die sie ist, würden die Damen nicht bereits eine Dusche später voller Vorfreude auf das Training in der „Sommerpause“ und die Saison 2018 / 2019 schauen.
Die Damen bedanken sich bei ihren Fans für die Unterstützung und die Fans dürfen sich auch im nächsten Winter wieder auf spannende Spiele ihrer Damen freuen. Das Ziel ist klar: Obere Hälfte der Tabelle – wir kommen!

Das Team v.l.: Martina Schaub, Jennifer Reck, Josephine Dittner, Jacqueline Hofmann, Barbara Reinhardt, Helen Hofmann, Linda Hartmann, Marlen Lauckner, Mona Schaub, Theresa Hahn, Janina Kollitz und Magali Ferrand mit Trainer Simon Mersmann